Ich bin Silvie – liebende Mama, Forscherin, Künstlerin und die Seele hinter Matera Bija.
Meine Liebe zur Natur und meine Faszination für Heilpflanzen, altes Wissen und das Unsichtbare haben mich über viele Jahre immer tiefer in die Pflanzenwelt geführt. Seit 2021 gehe ich diesen Weg ganz bewusst: Ich habe meinen eigenen Kräutergarten angelegt, Pflanzen über die Jahreszeiten begleitet, beobachtet, gesammelt, gepflegt und verarbeitet. Dabei wurde mir klar: Mich interessiert nicht nur, was eine Pflanze kann - mich interessiert, wie wir ihr begegnen.
Im Garten wurde aus meiner Naturverbundenheit etwas sehr Konkretes. Dort begegne ich Pflanzen und ihren Spirits, Tieren, den Elementen, den Jahreszeiten, Pachamama – und immer wieder auch mir selbst.
Diese Erfahrungen haben meine Wahrnehmung verändert und prägen meine Arbeit bis heute.
Mit den Pflanzen öffneten sich für mich weitere Fragen – über Frau-Sein, Mystik, Herkunft, Wandel und darüber was uns Menschen prägt.
Ich suche keine fertigen Wahrheiten. Ich lese, lerne, beobachte, hinterfrage und folge meiner eigenen Wahrnehmung – mit Büchern, manchmal mit den Händen in der Erde, manchmal am Feuer oder mit Farbe an den Fingern.
Ich bin ausgebildete bildende Künstlerin. Kunst war lange vor Matera Bija da und bleibt ein Teil von mir. Malen, gestalten, handwerklich mit Materialien zu arbeiten, gehören in mein Leben. Deshalb gehören Kreativität, Farbe, Schönheit, Kitsch und manchmal auch ein kleines bisschen Verrücktheit zu Matera Bija.
Ich befinde mich in Ausbildung in Phytotherapie und habe mich über die Jahre immer wieder mit alten Heilweisen, Ritualarbeit und den grossen Fragen des Seins beschäftigt.
Ich bleibe Lernende, Forschende und Schöpferin – offen für das, was sich noch zeigen darf.
Matera, abgeleitet von mater – Mutter, steht für die weibliche Kraft: nährend, schützend, schöpferisch und lebensgebend.
Bija bedeutet Samen oder Keim. In ihm liegt bereits das Potenzial dessen, was einmal Form annehmen wird – der Impuls, aus dem neues Leben und Wachstum hervorgehen.
Beide brauchen einander. Ihre Kraft liegt im Gleichgewicht.